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Samstag, 30.09.2006Köln pelzfrei 2006 Infos
Köln pelzfrei 2005 - Fotos und Infos der letzten Jahtre hier |
Köln pelzfrei 2006Hunderttausende Tiere werden noch immer im Herbst auf deutschen „Pelzfarmen“ Jahr für Jahr grausam ermordet. Obwohl seit Jahren gegen diese Tierquälerei protestiert wird und andere europäische Länder „Pelzfarmen“ längst verboten haben, geschieht in Deutschland nichts. Die Ignoranz der Politikerinnen und Politiker, aber auch vieler Menschen auf der Straße ist unerträglich. Dass immer noch so viele Menschen „Pelzkleidung“ tragen und in so vielen Geschäften „Pelzkleidung“ verkauft wird, ist ein Grund zur Trauer.Wir trauern um die vielen, vielen Tiere, die für die Eitelkeit einiger Menschen ihr Leben lassen mussten. Aus diesem Grund wird die diesjährige Köln-pelzfrei-Demo zur Hälfte als schweigender Trauermarsch durchgeführt werden. Wir bitten alle TeilnehmerInnen, sich entsprechend zu verhalten und schwarze Kleidung zu tragen. Unsere berechtigte Trauer allein wird den Tieren nicht zu ihrem Recht verhelfen. Kein Nerz weniger wird in der Holzkiste vergast, kein Fuchs weniger innerlich verbrannt, kein Kaninchen weniger erschlagen und keine Katze weniger stranguliert, wenn wir „nur“ trauern. Deshalb wollen wir unsere Trauer in Wut wandeln und symbolisch auf der zweiten Demostrecke besonders lautstark und energisch protestieren. Zeigen wir den PelzträgerInnen und PelzhändlerInnen unsere ganze Wut über ihre Skrupellosigkeit! Zeigen wir ihnen unseren unbändigen Willen, für die Befreiung der Tiere zu kämpfen! Die Tiere haben nur uns, und wir werden sie nicht enttäuschen. Auf nach Köln! Wandel Trauer in Wut!"Es gibt Zeiten, und das nicht selten, da treten mir Tränen in die Augen, wenn ich von der erbärmlichen Notlage von Tieren höre oder lese. Ihr Schmerz, ihr Leid, ihre Einsamkeit, ihre Unschuld, ihr Tod. Zorn. Wut. Mitleid. Sorge. Ekel. Die ganze Schöpfung seufzt unter dem Gewicht des Bösen, mit dem wir Menschen diese stummen, machtlosen Kreaturen heimsuchen. Es sind unsere 'Herzen', nicht unsere Köpfe, die nach einem Ende all dessen rufen, die von uns verlangen, dass wir die Gewohnheiten und Kräfte hinter ihrer systematischen Unterdrückung überwinden. All unsere Bewegungen, so wird geschreiben, durchlaufen drei Stadien: Spott, Diskussion und Annahme. Die Verwirklichung dieses dritten Stadiums, der Annahme, verlangt sowohl unsere Leidenschaft, wie auch unsere Disziplin, unsere Herzen und Köpfe. Das Schicksal der Tiere liegt in unserer Hand." |
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